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Freilaufen: Taktik und Varianten

11 gegen 11 Freilaufen in die Tiefe

Freilaufen ist die Basis eines gelungenen Kombinationsspiels und die Voraussetzung für das Erarbeiten gefährlicher Torchancen. Beim richtigen Freilaufen kommt es auf Abstimmung mit den Mitspielern, Dynamik und das passende Timing an. Richtiges Freilaufen schafft Zeit und Raum für gelungene Offensivaktionen.

Die gruppentaktische Situation Freilaufen findet man im Fußball in drei Hauptausprägungen: Entgegenkommen, Freilaufen in der Tiefe und Freilaufen in die Tiefe. 

Varianten des Freilaufens:

  • Entgegenkommen
  • Freilaufen in der Tiefe
  • Freilaufen in die Tiefe bzw. Steil gehen

Entgegenkommen und Lösen

Das Entgegenkommen sollte klar sein: Man bewegt sich auf den Ballbesitzer zu und versucht sich von seinem Gegenspieler zu lösen. Idealtypisch kommt man nicht schnurgerade, sondern leicht schräg, so dass die Vororientierung über einen oder mehrere kurze Schulterblicke möglich ist (schräges Entgegenkommen).

Freilaufen in der Tiefe

Beim Freilaufen in der Tiefe hält man seine Höhe und bewegt sich seitlich auf einer gedachten Parallele zur Mittellinie. Diese Art des Freilaufens geschieht oft im äußeren Bereich bzw. auf den Halbpositionen, wenn ein Spieler sich seitlich von seinem Gegner weg bewegt.

11 gegen 11 Freilaufen in der Tiefe

Freilaufen in der Tiefe

 

Freilaufen in die Tiefe

Das Freilaufen in die Tiefe ist ein Lauf in den freien Raum hinter dem Gegner, um einen durchgesteckten Pass (Steilpass) des Mitspielers zu Erlaufen. Häufig wird der Gegenspieler mit einer Gegenbewegung herausgelockt, damit er den Raum hinter sich öffnet. Oder der Laufweg kommt diagonal von Außen in den Rücken des Gegners.

11 gegen 11 Freilaufen in die Tiefe

Freilaufen in die Tiefe

Freilauftraining sollte elementarer Bestandteil der Ausbildung sein, denn Spieler sollten ein Gefühl für Raum, Zeit (Timing) und den Ball (Passstärke) entwickeln.

Hierfür eignen sich bei den Kleinen schon kleinere Spiele (z. B. Minifußball). Mit der Zeit kann man sich dann bei den Trainingsformen immer mehr in Richtung Wettspiel (6 gegen 6 in der E-Jugend, 9 gegen 9 in der D-Jugend und 11 gegen 11 ab der C-Jugend) bewegen. Bitte beachten: je größer das Spiel, desto weniger Aktionen haben die einzelnen Spieler. Hier muss man eine gute Balance zwischen Wiederholungszahl (kleines Spiel) und Wettkampfnähe (großes Spiel) finden.

Autor:

DFB A-Lizenz, BDFL, Talentförderung, Mannheim.

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