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D-Jugend Training: Spielform 4 gegen 4 mit Zonen

Dieses Zonenspiel im 4 gegen 4 eignet sich gut für die D-Jugend. Hier lernen die Spieler das individuelle taktische Verhalten auf relativ engem Raum. Dazu erhalten sie erste Impulse, wie man das Spiel in die Tiefe vorbereitet. Schwerpunkt können liegen auf dem Positionsspiel in der Raute, dem Freilaufen und darauf, wie man Lücken in der Verteidigung nutzt, um Tore vorzubereiten. Als weiteren Schwerpunkt kann man hier – wie in allen 4 gegen 4-Spielformen – das schnelle Umschalten nach Ballverlust bzw. Ballgewinn.

Ablauf der Spielform:

Zwei Mannschaften spielen in der Mittelzone (20 x 25m²) 4 gegen 4, mit oder ohne Kontaktbegrenzung. Das Ziel ist, einen Mitspieler in die Endzone (10 x 25 m) anzuspielen, damit er aus kurzer Distanz zum gezielten Torabschluss kommen kann. Die Linie darf nicht überdribbelt werden, nur per Pass überspielt. Es darf kein Spieler vor dem Ball in der Endzone sein (Eishockey-Abseits). Spielzeit: 4 x 4 bis 4 x 6 Minuten, je nach Leistungsstand. Zu Beginn der D-Jugend sollte man die Spielzeit eher auf 4 Minuten pro Durchgang begrenzen.

4 gegen 4 Spielform Zonen

4 gegen 4 Spielform mit Zonen

Diese Spielform kann hervorragend innerhalb eines Stationentrainings eingebaut werden. Ideal ist es, wenn man 8, 12 oder 16 Feldspieler und 2 Torhüter hat.

Mögliche Schwerpunkte im Coaching:

Diese Spielform fördert das allgemeine Kombinationsspiel und Ballhalten. Dazu kann der Trainer dann im Coaching einige Schwerpunkte setzen:

  • Rautenformation/Positionsverhalten:
    Verhalten der Außenspieler, Bewegungen der Rautenspieler zueinander, möglich Räume für Pass- und Laufspiel, sowie das Coaching der notwendigen Breite und Tiefe.
  • Freilaufen/Laufwege:
    Das explosive Lösen vom Gegenspieler im Spielaufbau und das entschlossene Einlaufen in freie Räume kann in dieser Form nach und nach erarbeitet werden.
  • Passspiel in die Tiefe/letzter Pass:
    Das Timing beim letzten Pass und die schnelle Entscheidung wird eingefordert und geschult.
  • Schnelles Umschalten:
    Vor allem die Außenspieler müssen häufig entscheiden, ob sie weiter nach vorne gehen oder sich schnell zurückfallen lassen bei einem drohenden Ballverlust.

Es ergeben sich ganz typische Spielsituationen, die sich auch im großen Spiel später wiederfinden: das Spiel über den zentralen Wandspieler, der nach hinten prallenlässt oder in die Tiefe weiterleitet. Die Außenspieler sind häufig die Anspielstationen für den letzten Pass in die Tiefe. Um daraus gefährliche Situationen zu entwickeln, müssen die Außenspieler entschlossen und in höchstem Tempo entweder gerade entlang der Linie oder schräg nach Innen einlaufen.

Weniger bringt mehr

Wichtig ist es, die Spielform nicht mit zu vielen Inhalten vollzustopfen. Lieber führt man sie mehrfach mit verschiedenen Schwerpunkten durch, die gerade zum aktuellen Thema passen.

Autor:

DFB A-Lizenz, BDFL, Talentförderung, Mannheim.

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