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Spielsysteme der Blogleser

Hier einmal der aktuelle Stand der laufenden Umfrage zum Thema Spielsysteme. Die Ergebnisse beziehen sich auf eine Teilnehmerzahl von 414 Trainern (Stand: 17.10.2013). Interessant finde ich, dass wirklich 45 Prozent der Trainer ein 4-2-3-1 System spielen…

Spielsysteme

Autor:

DFB A-Lizenz, BDFL, Talentförderung, Mannheim.

3 Kommentare

  1. Spielsituation nicht Spielminuten soll das natürlich heißen!

  2. Hallo Bloger!

    Ich habe eine Frage zum 4-2-3-1. Genauer zur Spielminuten wenn der Gegner durchs Zentrum angreift. Hier gibt es ja vereinfacht gesagt 2 mögliche Ausgangssituationen:

    a) Gegner hat eine offene Stellung,
    b) unser 6er konnte den Gegner rechtzeitig stellen, sodass er mit dem Rücken zu unserem Tor steht.

    Grundsätzlich sollte es doch immer das Ziel sein, so eng am Gegner zu sein, dass der Gegner nicht in eine offene Stellung kommt bzw. sich drehen kann oder?

    Was ist das Ziel wenn der 6er den Gegner wie in Fall a) geschildert nicht rechtzeitig stellen konnte und sich dieser in einer offenen Spielstellung befindet bzw. auf uns zu dribbelt?
    -> Stellen, Absichern (Bildung eines Abwehrdreiecks) und nach außen lenken?
    -> welche Aufgaben hat der ballnahe, absichernde Aussenbahnspieler?
    -> wer doppelt hier? Der 10er nach hinten?

    Und wie ändert sich das ganze wenn der Gegner rechtzeitig gestellt wurde und keine offene Stellung zum Spiel hat?
    -> was ist jetzt das Ziel?
    -> kippt der zweite 6er zur Absicherung (Abwehrdreieck) auch wieder ab oder bleibt er höher?
    -> wer attackiert den Gegner (doppeln)
    -> welche Aufgaben hat hier der ballnahe Aussenbahnspieler?

    Mich interessieren besonders die unterschiedlichen Aufgaben für den ballnahen Mittelfeldaußen. In der Literatur findet man hier nur den Hinweis das er bei zentraler Ballposition ein Abwehrdreieck bilden sollte und bei äußerer nach hinten den Av doppeln sollte..

    Gruß Marco

    • Hallo Marco,

      grundsätzlich sollte zunächst das Ziel sein, den Gegner bei der Ballannahme zu stören bzw. zu verhindern, dass er aufstehen kann. Dadurch hat er ja keine direkten Optionen, torgefährlich zu werden.

      Wenn das gelingt, doppelt der ballnahe Spieler, wer auch immer das gerade ist. Das hängt davon ab, wen du in welcher Situation dafür vorsieht, d.h. von deiner Pressingstrategie. Hier ist auch die Frage, ob du immer im Zentrum doppeln möchtest oder ggf. nur sichern und lenken.

      Ähnlich ist es, wenn der Spieler aufgedreht ist. Entweder du lenkst nach außen, oder du möchtest in der Mitte doppeln. Wie sich dabei der Außenspieler verhält kann auch sehr unterschiedlich sein, abhängig auch vom Verhalten der Gegner. Die Standardvariante ist sicherlich das Abwehrdreieck. Hast du aber z.b. einen sehr guten Konterspieler auf der Außenbahn und vielleicht zusätzlich noch einen starken Außenverteidiger, dann kann es auch sinnvoll sein, den Außenspieler vor dem Ball auf den Ballgewinn warten zu lassen. Ist eine Frage der Risikofreude und des Spielertyps. Verlangt du streng das Abwehsdreieck, wirst du über diese Position sicherlich weniger Konterchancen generieren.

      Das Doppeln nach hinten auf der Außenbahn ist ziemlich laufaufwendig, das würde ich gar nicht mehr immer verlangen. Wenn der Verteidiger gut im 1 gegen 1 ist, reicht es auch so…

      Ich hoffe, das hilft dir ein wenig weiter.

      Viele Grüße
      Daniel

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