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Übung: Passen in der Raute

Passspiel Raute mit Torabschluss

Diese Übung fordert enges Passspiel in einer Raute, wie es z. B. häufig vom FC Barcelona trainiert wird. Da die Passübung relativ komplex ist und häufiges Umschalten erfordert, sollte sie etwa ab der C-Jugend (ggf. auch in einer guten D-Jugend) eingesetzt werden. Es ist eher eine Übung für Leistungsmannschaften. Schwerpunkte der Übung sind Freilaufbewegungen und Lösen vom Gegner, präzises und getimtes Passspiel.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Willy Kaspers (Autor), Deutsch-Niederländisches Fußballinstitut (DNFI), Links: DNFI-Website | DNFI bei Facebook

Bei der Ausführung kommt es auf dasLösen im richtigen Augenblick, die Auftaktbewegung (Richtung beachten) und die Dynamik der Aktionen an. Beim Passpiel sollte man auf die richtige Technik/das richtige Bein achten und ausreichend Druck einfordern.

Die Abstände solte man an die simulierte taktische Situation anpassen (z. B. etwas enger beim Kurzpasspiel vor dem Strafraum, etwas weiter beim Kombinationsspiel im Mittelfeld). Als guten Mittelweg kann man anfangs so etwa 10 bis 12 Meter nehmen. Je enger der Raum ist, desto schneller wird das Spiel. Statt Dummys kann man auch Hütchen (gut) oder Stangen (besser) nehmen.

Übungsvarianten:

Passform Raute

 Grundablauf

  1. Spieler 10 passt zur Spitze 11, er lässt auf Spieler 7 Klatschen
  2. Spieler 7 passt auf Spieler 9
  3. Spieler 9 nimmt an und mit, und passt auf Spieler 10, der sich wieder anbietet (jetzt linker Dummy)
  4. Spieler 10 passt wieder auf Spieler 11, Spieler 11 bietet sich jedoch an die andere Seite vom Dummy an, und lässt Klatschen auf 9 usw.

Passspiel Raute

Bei der nächsten Übung wird das Spiel durch Spieler 9 auf Spieler 7 verlagert, Spitze 11 bietet sich jedoch wieder an, und passt auf wieder auf Spieler 10.

Passspiel Raute mit Torabschluss

In der letzten Variante kann die reine Passform durch einen Torabschluss erweitert werden. Damit trainiert man das Kurzpassspiel in die Spitze. Hier sollte man darauf achten, dass die Passform nicht zu kompliziert wird. Der finale Pass und die Schnelligkeit der Aktion sollten im Mittelpunkt stehen.

Beim Stürmer ist es wichtig, dass die Auftaktbewegung nicht nach hinten gemacht wird, da er sich in einer Spielsituation im Abseits befände.

Autor:

DFB A-Lizenz, BDFL, Talentförderung, Mannheim.

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