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Was gehört ins Aufwärmprogramm beim Fußball?


Maximal 3 Antworten möglich.

  • Dehnübungen (22%, 181 Votes)
  • Passübungen (20%, 166 Votes)
  • Lauf-ABC (18%, 150 Votes)
  • Ballbehandlung/Dribbeltechnik (14%, 115 Votes)
  • Koordination (14%, 113 Votes)
  • Kräftigung/Stabilisierung (11%, 89 Votes)

Anzahl der Stimmen: 315

Aufwärmprogramm

Stand der Umfrage: 30.09.2015

 

Autor:

DFB A-Lizenz, BDFL, Talentförderung, Mannheim.

36 Kommentare

  1. Hey Daniel!

    Wie wichtig sind Tempowechsel im Fußball (Offensive/Defensive)?
    Sollte die Mannschaft den (ballführenden) Gegner nicht permanent jagen, sondern sich auch mal kompakt fallen lassen; kein (Gegen-)Pressing?

    Grüße!

    • Im Grunde schon selbst beantwortet… Je nach Spielstand und Tabellensituation bzw. Saisonphase macht es natürlich Sinn, Kraft zu sparen, den Gegner sich müde spielen zu lassen oder einfach nur Torchancen zu verhindern.

  2. Hallo Gerd,

    aus meiner Sicht ist der Normalfall, dass die Außenspieler auf Höhe des 10ers bzw. u.U. leicht davor agieren, wenn man auf den Außenpositionen presst (was ja recht üblich ist).
    Auf Höhe der Doppelsechs spielen die Außenspieler, wenn man tief steht und den Gegner kommen lässt. Das Abwehrdreieck kommt dann wahrscheinlich häufiger zustande, da die Wege zum Absichern nicht so weit sind. Das entspricht aber auch eher einem 4-4-1-1-System. Hinter dem Ball müssen die beiden Außen auf jeden Fall immer erstmal sein, sonst können sie nicht effektiv mitverteidigen.
    Ich glaube, das System entspricht eher einer offensiven Denkweise, deshalb presst man früh und lässt die Außenspieler früh draufschieben. Für eine defensivere Herangehensweise kann man ja immer noch 4-4-2 oder 4-4-1-1 spielen.

    Hoffe, das hilft dir weiter.

    Grüße
    Daniel

    • Danke bis hierhin! :)
      Also sollte auch der ballferne Außenstürmer defensiv hinter dem Ball sein (bei einer Denksweise wie Hyballa)?

      Gerd

      • Ich würde verlangen, dass er zumindest zu Beginn auf Ballhöhe ist dass er im Notfall noch helfen/eingreifen kann.

  3. Hallo Daniel!

    Ich habe mir unteranderem mit der Hilfe, von deinen Antworten mal Gedanken zu den beiden Grundsituation Angriff durchs Zentrum / Angriff über den Flügel im 4-2-3-1 gemacht:

    Grundsituation 1: Ball außen

    Hat der Gegner am Flügel das Mittelfeld überspielt und der Außenverteidiger
    rückt vor, bleiben die Innenverteidiger im Zentrum. Das bedeutet erstmal, dass die Außenverteidiger noch besser als früher im 1 gegen 1 sein müssen, da sie keine Unterstützung von den Innenverteidigern erhalten. Der ballnahe 6er und ballnahe Außenstürmer schieben Richtung Außenverteidiger zum doppeln.
    Der ballferne 6er verschiebt mit, sichert aber das Zentrum. Der zentral-offensive
    Mittelfeldspieler (10er) stellt ebenfalls in Ballnähe eine Anspielstation zu und der Mittelstürmer versucht in der Tiefe anspielbereit zu sein, sobald seine Mannschaft den Ball erobert (’Erster Blick tief!’).
    Der ballferne Außenstürmer bleibt ballfern im Raum um bei Ballgewinn diesen sofort nutzen zu können bzw. für den schnellen Ball in die Spitze verfügbar zu sein. Er positioniert sich so, dass er die Lücke zu seinem defensiven Mittelfeldspieler schließen kann, sobald sich das Spielgeschehen auf seine Seite verlagert wird.
    Die Position des ballfernern Außenstürmers in der Defensive ist also in der Nähe (bis ca. 8 Meter entfernt) vom Mittelkreis. Verlagert sich das Spiel ins Zentrum rückt er ein und lässt sich dabei bis auf die Höhe der 6er fallen (Abwehrdreieck).

    Grundsituation 2: Ball im Zentrum bei gegnerischen 6, Pass schräg-vorne in
    die Spitze

    Stellen und gestaffelt stehen: Der stellende 6er baut Deckungsschatten, der tiefere positionierte 6er erweitert ihn. So ist ein Pass zentral vor das Tor unmöglich (Anspiele ins Zentrum/Tiefe unbedingt verhindern!). Nicht durchstecken lassen! Der hintere 6er sichert dabei den Vordermann, falls der Gegner ins Dribbling geht.
    Die beiden Außenstürmer halten Anschluss nach hinten! Alle Spieler
    verteidigen! (Außenstürmer doppeln zusammen mit AV)
    Der zentral offensive Mittelfeldspieler versucht nach hinten zu doppeln.
    Die Viererkette bleibt in ihrer Ausgangsposition, die Außenverteidiger rücken jedoch leicht vor (2 – 3 Meter), um Querpässe nach Außen abfangen zu können (Pass attackieren, Gegner bei einem Zuspiel sofort unter Druck setzen)

    Idealfall: Befindet sich der Ball auf zentraler Position im Mittelfeld, rückt ein 6er vor und bildet zusammen mit dem zweiten 6er und dem ballnahen Außenstürmer ein Abwehrdreieck.

    Was würdest du genau so spielen lassen? Was würdest du anders spielen lassen?

    Freue mich auf deine Anmerkungen / Kritik!

    Viele Grüße kollegiale Grüße!
    Simon

    • Hi Simon,
      vielen Dank für die Zusammenfassung.
      Ich würde das so spielen lassen. Schwierig wird es, dass die Außenspieler wahrscheinlich relativ lange Laufwege haben. Das klappt dann nicht immer, wenn sie dann auch offensiv ganz vorne agieren sollen. Der Rest passt so, denke ich, immer auch abhängig vom vorhandenen „Spielermaterial“.

      Grüße
      Daniel

      • Hey Daniel!

        Danke für deine Antwort(en)!!

        Also ich fasse mal kurz zusammen: Der ballferne Außenbahnspieler bleibt, wenn über den anderen Flügel angegriffen wird, zwecks Anspielstation nach Ballgewinn erstmal „breit“. Die Die Mannschaft verschiebt nicht komplett ’symmetrisch‘ sondern ‚asymmetrisch‘ (Balldruck links, Freiraum rechts, wenn der Gegener über unsere linke Seite angreift).

        Der ballferne Außenbahnspieler positioniert sich dabei so, dass er sobald sich abzeichnet, dass sich das Spiel ins Zentrum verlagert sofort eingreifen kann. Die Position des ballfernern Außenbahnspielers im 4:2:3:1 in der Defensive ist also in der Nähe (bis ca. 8 Meter entfernt) vom Mittelkreis.

        Verlagert sich das Spiel ins Zentrum, rückt er ein und verschiebt hinter den Ball (Abwehrdreieck).

        Liebe Grüße!
        Simon

      • Siehst du das auch so? :)

        Beste Grüße!

      • Diplomatisch gesagt sehe ich das als akzeptable und erfolgversprechende Vorgehensweise. :-) Klar, macht alles Sinn!

    • Hey Daniel!
      Bald geht bei uns die Saison los, liegst du beim 2ten Teil zum 4-2-3-1 im Zeitplan? :)
      Große Vorfreude!

      Liebe Grüße
      Simon

  4. Hey Daniel!

    Ein situativer Coachingpunkt von Peter Hyballes Abwehrspiels ist: Verschieben: Asymetrisch statt symmetrisch!

    Peter Hyballa, lässt gegen Ball nur die Ballseite zum Ball verschieben. Die ballferne Seite bleibt in ihrem Raum um diesen nach Ballgewinn nutzen zu können (und um gegen Spielverlagerungen/ diagonale Flugbälle besser gewappnet zu sein). Im 4-2-3-1 wären das der ballferne Aussenverteidiger und Aussenstürmer. Wann ‘muss’ den der ballferne Aussenstürmer im 4-2-3-1/4-2-1-3 ins Zentrum einrücken und wie weit lässt er sich dabei fallen?

    Liebe Grüße und besten Dank im Voraus!
    Simon

      • Ahhh super :)

        Der ballferne Außenstürmer sollte also „erstmal breit“ bleiben zwecks Anspielstation nach Ballgewinn aber das Spielgeschehen aufmerksam beobachten. Er positioniert sich auf Ballhöhe in der Nähe des Mittelkreises… Bis hier hin Richtig oder?

        Wenn sich das Spielgeschehen ins Zentrum verlagert rückt er ein (aber vor dem 6er)…

        Wann rückt er den nur ein ohne sich fallen zu lassen?
        Und wann muss er sich fallen lassen („Abwehrdreieck mit ballnahem 6er / hinter den Ball kommen)?

        Die beiden Punkte sind mir nicht ganz klar geworden…

        Grüße
        Simon

      • Also nur einrücken ohne sich fallen zu lassen kommt selten vor, denke ich. Wenn er mitverteidigt muss er irgendwo zumindest auf Ballhöhe sein, d.h. auch nach zurückfallen.
        Und den 6er sollte er unterstützen/absichern, wenn es im Spiel notwendig wird. Z.B. wenn der Gegner mit zwei 10ern spielt und dadurch schon Gleichzahl vor der Abwehr hat oder eben ein sehr starker offensiver Gegner gestoppt werden muss…ist abhängig von Spielverlauf und Gegner und deinen Vorstellungen als Trainer.

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