Suche
  • Fußball - Training und Taktik:
  • Fußball-Training, Trainer, Fußball-Fachwissen.
Suche Menü

Umfrage: Hallenfußball – welches Spielsystem bevorzugt ihr?

In meinem Artikel zum Hallenfußball habe ich ja mal zwei taktische Möglichkeiten für den Hallenfußball aufgezeigt und ein wenig verglichen. Aus gegebenem Anlass hier nun die Frage an euch Trainer und Spieler da draußen, welches System ihr in der Halle am liebsten spielt. Natürlich geht’s nur um die Grundaufstellung, dass ihr eure Mannschaften sehr flexibel agieren lasst, ist ja klar. Freue mich auf eure Antworten!

Welches System spielt ihr in der Halle?

Ergebnisse ansehen

Autor:

DFB A-Lizenz, BDFL, Talentförderung, Mannheim.

6 Kommentare

  1. Ich bevorzuge im Hallenfußball das Spiel gegen den Ball im Quadrat (in einer Art Raumdeckung) und beim Spiel mit Ball in einer Raute. Beim Spiel mit Ball gibt es dann die Möglichkeit, den Torhüter mitspielen zu lassen, je nach Auslegung der Spielregeln vom Austragungsgeber.
    Beste Grüße Christian

  2. Hallo Daniel!

    Einschieben beim Spielaufbau – Vorbereiten der Defensive

    Schon während des Spielaufbaus ist es wichtig sich auf einen Ballverlust vorzubereiten. Hier gilt folgende Regel: Je tiefer der Ball in den gegnerischen Abwehrverbund eingespielt wird, desto enger ist der Raum und desto wahrscheinlicher ist ein Ballverlust. Nun gilt es, den Raum in der Defensive schnellst möglich eng zu machen, um den Ball zurückzuerobern und den Abwehrverbund kompakt zu bekommen.

    Wie bereiten wir die Defensive vor, wenn wir über den Flügel / das Zentrum angreifen?
    Wer muss/sollte einrücken?

    Dir auch einen guten Rutsch!

    • Hi Simon,

      für mich ist wichtig, dass ein Sechser den Raum zwischen Offensive und Defensive besetzt, damit hier keine Lücke entsteht. Gleiches gilt für den Ballnahen Außenverteidiger. Falls er nicht hinterläuft, besetzt er den rückwärtigen Raum und kann somit direkt auf Defensive umschalten. Hier muss man aber immer eine Balance finden zwischen Offensive und Defensive, denn jeder Spieler, der sichert fehlt für die eigentliche Offensivaktion. Barcelona beispielsweise setzt auf direktes Gegenpressing in Ballnähe um sofort wieder den Ball zu gewinnen. Im Grunde wird dabei direkt an der Stelle des Ballverlustes verteidigt, so dass ein wirkliches Umschalten mit zurückfallen häufig gar nicht stattfindet. Auch Dortmund rückt häufig weit auf, sodass, wenn der Gegner herausspielt und das Gegenpressing misslingt, immer wieder Lücken für Konter entstehen. Was ich ganz praktikabel finde, ist, 1-2 Spieler gegenpressen zu lassen, um einen Rückpass zu provozieren (z.B. Stürmer) während der Rest der Mannschaft zurückfällt. Ansonsten ist es gut, mindestens 5 Spieler (Kette+Sechser) hinter dem Ball zu haben, wenn er verloren geht.

      Grüße
      Daniel

  3. Hallo Trainer!

    Nach längerer Zeit mal wieder eine Taktikfrage :P

    Thema: Einschieben beim Spielaufbau – Vorbereiten der Defensive

    Meine Frage: wann soll/muss der ballferne Offensive Flügelspieler einrücken? (unabhängig von offensivspielzügen)? Ist es nicht wichtig Breite im Spiel zu halten? Würden man es dem Gegner nicht viel einfacher zum verteidigen machen?
    Sollte der ballferne Flügelspieler nicht erst einrücken, wenn kein Diagonalball/spielverlagerung mehr möglich ist bzw. klar zur Grundlinie durchgebrochen wird?
    Und zuletzt: bei angriffen durchs Zentrum 10er am Ball wie bereiten wir hier die defensive vor?

    • Hallo Simon,

      ich würde so spielen, dass der Außenspieler möglichst lange seine Breite hält. Aber abhängig vom Spielsystem kann es durchaus sinnvoll sein, früh in die Mitte zu ziehen, um hier Überzahl zu schaffen. Das machen z.B. die Bayern (v.a. Ribéry) gerne. Urplötzlich taucht er im Zentrum auf und ist anspielbar.
      Das mit dem 10er habe ich nicht verstanden…

      Grüße und einen guten Rutsch,
      Daniel

Kommentare sind geschlossen.

Cookieverwendung für: personalisierte Anzeigen und Inhalte | Funktionen für soziale Medien | Webanalyse.